Am 19.03.2026 fand die Dialogveranstaltung der BGZ (BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH) und der JEN (Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH) zu den bevorstehenden Transporten der ausgebrannten Brennelemente von Jülich in das BGZ in Ahaus im Ratssaal im Rathaus der Stadt Ahaus statt. Da der Ratssaal der Stadt Ahaus nur begrenzt Platz hat, wurde die Veranstaltung im Livestream auf Youtube übertragen.
Es geht um 152 CASTOR-Behälter mit über 300.000 etwa Tennisball großen Brennelementekugeln aus dem stillgelegten Forschungsreaktor in Jülich, die einzeln als Schwerlasttransport 170km über die Straße per Spezial-LKW nach Ahaus gefahren werden sollen. Die JEN, die das Zwischenlager in Jülich betreibt, verfügt über vier dieser Spezial-LKW. Über eine Bündelung der Transporte entscheidet die Polizei. Die Genehmigung für den Transport der Behälter ist zunächst auf zwei Jahre befristet.
Zum genauen Termin oder der Transportroute konnte man bisher aus Sicherheitsgründen nichts erfahren. Es gibt aber die NOTAM (Notice to Airmen) D0582/26, die sich auf einen polizeilichen Einsatz in Ahaus bezieht und den Drohnenbetrieb vom 20. bis 27. März 2026 einschränkt. Die NOTAM hatte wohl versehentlich sogar die geplante Transportroute offengelegt. Spekulationen in den Medien legen nahe, dass der erste Castor am Dienstag beim BGZ eintreffen könnte.





